Der Vorbesitzer hat fast jedes schwarze Plastikteil silbern lackiert, auch den Grill. An einem olivgrünen T3 wirkt das wie ein Frack auf einem Cowboy – geht gar nicht. Also: Front raus, Front rein.

Ein schwarzer Grill mit großem VW-Zeichen
Der silberne Grill ist eigentlich noch top, wegwerfen wäre Quatsch. Für unseren anderen Bulli brauche ich sowieso einen. Also wandert er in die Reserve, und wir suchen einen schwarzen Ersatz mit großem VW-Zeichen.
Solche Grills gebraucht und ohne defekte Stege zu finden, ist Glücksspiel. Glück hatte ich beim selben Händler, bei dem ich kürzlich die Heizungs-Abdeckung bestellt hatte. Zwei Tage später liegt er auf dem Werkstatttisch: überraschend ordentlich, nur staubig.

Erst mal nur einbauen, der Rest kommt später
Schnell gereinigt, drangeschraubt, Position kontrolliert. Die Lackierkabine ist noch nicht fertig, final lackiert wird später.
Was uns dahinter überrascht hat
Beim Ausbau des alten Grills entdecken wir Rost. Klassisch: Wo lange niemand hingeschaut hat, frisst sich der Rost. Also bis aufs Blech runter, Rostumwandler drauf, Grundierung – fürs Erste fertig.


Vorher Rost. Nachher grundiert. So einfach kann’s sein, wenn man dran ist.
Luftleitpappen und Schaumstoff
Es fehlten auch die originalen Luftleitpappen. Die gibt es inzwischen in Edelstahl. Sobald sie da sind, werden sie in Wagenfarbe lackiert, damit sie hinter dem schwarzen Grill nicht auffallen.



Abkleben. Mehr Abkleben. Noch mehr Abkleben. Lackierer-Lehrgang.
Den dicken Schaumstoff vor dem Kühler habe ich vorsichtshalber entfernt. Der hat dort nichts mehr verloren.
In Schwarz macht er doch eher was her.


Die Front ist jetzt da, wo wir sie haben wollten. Was aber auf jeder Überlandfahrt nervt: die kleinen Bulli-Spiegel. Die nehmen wir uns als Nächstes vor.
