Gefühlt hat jede Tür ihren eigenen Schlüssel. Oder, im Fall der zwei Schiebetüren: gar keinen. Bevor das Schlüsselbrett zur Sammlung wird, kommen neue Schlösser rein – von den Türen bis zum Zündschloss.

Erst mal ein Nachbausatz
Die Original-Schlösser möchte ich später in Ruhe reinigen und mit Plättchen wieder auf einen Schlüssel anpassen. Dafür ist heute aber keine Zeit, also kommt erst mal ein Nachbausatz dran.

Die Türschlösser
Dank des altbekannten „Jetzt helfe ich mir selbst“-Buchs ist der Umbau überraschend einfach. Fiona hat die Türschlösser im Nu ausgewechselt: Tür auf, Plastikclip, alter Zylinder raus, neuer rein, fertig.



Fiona macht’s effizient. Tür für Tür, Klick für Klick.
Die Schiebetür: eine Sonderlocke
Die Schiebetür ist ein eigenes Kapitel. Hier muss man erst die Innenverkleidung lösen, dann durch ein paar Pappen, dann an den Stecker und schließlich an den Mechanismus. Aber: alles machbar, niemand schimpft.


Schiebetür innen: Pappe raus, Mechanismus frei.
Der Endgegner: das Zündschloss
Das Zündschloss hat sich am längsten gewehrt. Bei der ersten Bohrung treffe ich nicht die richtige Stelle für die Halte-Feder. Bei der zweiten: Volltreffer. Der Schließzylinder löst sich, neuer rein, läuft.

Nun haben wir nur noch einen Schlüssel, der wirklich in alle Schlösser passt.
Damit ist Sgt. KoNe für heute komplett: zugelassen, dunkel an der Front, mit großen Spiegeln und einem Schlüssel für alles. Fünf Türen, ein Bart, eine Liebe.
Wie es weitergeht
Was kommt als Nächstes? Der eigentliche Innenausbau wartet. Holz, Maße, Skizzen, Säge – und sehr wahrscheinlich noch ein paar weitere Tüten voller Schrauben. Aber das ist eine Geschichte für ein anderes Kapitel.
