Die Front muss dunkel!
Unser BulliDer Vorbesitzer hat fast jedes schwarze Plastikteil silbern lackiert. Der Grill auch. Bei einem olivgrünen T3 wirkt das wie ein Frack auf einem Cowboy — geht gar nicht. Also: Front raus, Front rein.

Der silberne Grill ist eigentlich noch top. Wegwerfen wäre Quatsch. Ich brauche aber für unseren anderen Bulli sowieso einen — also wandert er in die Reserve und wir suchen einen schwarzen Ersatz mit großem VW-Zeichen.
Solche Grills gebraucht zu finden, ohne defekte Stege, ist Glücksspiel. Glück hatte ich beim selben Händler, bei dem ich kürzlich die Heizungs-Abdeckung bestellt hatte. Zwei Tage später liegt er auf dem Werkstatttisch — überraschend ordentlich, nur staubig.

Erstmal bloß einbauen — der Rest kommt später
Schnell gereinigt, drangeschraubt, Position kontrolliert. Lackierkabine ist noch nicht fertig — final lackiert wird später.
Was uns dahinter überrascht hat
Beim Ausbau des alten Grills entdecken wir Rost. Klassisch: Wo lange nicht hingeschaut wurde, frisst es sich. Bis aufs Blech runter, Rost-Umwandler drauf, Grundierung — fertig erstmal.


Es fehlten auch die originalen Luftleitpappen. Inzwischen gibt es die in Edelstahl. Sobald die da sind, werden sie in Wagenfarbe lackiert — damit sie hinterm schwarzen Grill nicht auffallen.



Den dicken Schaumstoff vor dem Kühler habe ich vorsichtshalber entfernt — der hat dort nichts mehr verloren.
In Schwarz macht er doch eher was her.


Die Front ist jetzt da, wo wir sie haben wollten. Was sich aber bei jedem Überlandstück nervt — die kleinen Bulli-Spiegel. Das nehmen wir uns als nächstes vor.